Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der UnityStack GmbH für SaaS-

Dienstleistungen

Präambel

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Nutzung der von der

UnityStack GmbH, Kirchfeldstraße 10, 32107 Bad Salzuflen, vertreten durch den

Geschäftsführer Alexander Wolff (nachfolgend „Anbieter“ oder „UnityStack“),

angebotenen Software-as-a-Service-Dienstleistungen (nachfolgend „Dienste“ oder

„SaaS-Dienste“).

Die Dienste richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB,

juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen

sowie Non-Governmental Organizations (NGOs) (nachfolgend „Kunde“).

Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht

anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 1 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

1. Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung der vom Kunden gebuchten SaaS-

Dienste zur Nutzung über das Internet. Die SaaS-Dienste umfassen modular

buchbare Softwarelösungen, insbesondere Cloud-Speicher zum Hochladen und

gemeinsamen Bearbeiten von Dateien, Chat-Funktionen, Wiki-Systeme,

Videokonferenz-Tools, E-Mail-Plattformen, Projektmanagement-Tools sowie eine

Identitäts- und Zugriffsmanagementlösung (basierend auf Keycloak). Die Keycloak-

oder IDM Instanz kann entweder vom Anbieter bereitgestellt und betrieben oder

als vom Kunden beigestellte und vom Anbieter in die Dienstumgebung integrierte

Instanz (Bring Your Own – BYO) genutzt werden.

2. Die Software wird vom Anbieter auf zentralen Servern betrieben und gehostet. Der

Kunde erhält das nicht-ausschließliche, nicht übertragbare und zeitlich auf die

Dauer des Vertrages beschränkte Recht, auf die gebuchten SaaS-Dienste mittels

einer Internetverbindung zuzugreifen und diese für eigene geschäftliche Zwecke

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seite 1 von 93. 4. 5. 6. zu nutzen.

Der genaue Umfang der geschuldeten Leistungen, die spezifischen

Funktionalitäten der gebuchten Module, die Modalitäten einer etwaigen BYO-IMD-

Integration sowie etwaige individuelle Anpassungen im Rahmen der bestehenden

Konfigurationsmöglichkeiten der Software ergeben sich aus dem individuellen

Angebot und der darauf basierenden Vertragsbestätigung.

Eine Entwicklung oder Programmierung über die bestehenden

Konfigurationsmöglichkeiten der eingesetzten Open-Source-Software hinaus ist

nicht Gegenstand dieses Vertrages, es sei denn, dies wird gesondert schriftlich

vereinbart.

Der Anbieter ist berechtigt, die SaaS-Dienste weiterzuentwickeln und anzupassen

(z.B. durch Updates, neue Versionen). Der Anbieter wird den Kunden über

wesentliche Änderungen informieren. Ein Anspruch des Kunden auf bestimmte,

über den bei Vertragsschluss vereinbarten Funktionsumfang hinausgehende

Funktionalitäten besteht nicht, es sei denn, dies ist ausdrücklich vereinbart.

Der Anbieter plant die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Dienste.

Zukünftige Erweiterungen, wie beispielsweise ein vom Anbieter entwickeltes

Backend für den Kundenlogin zur Verwaltung von Einstellungen, werden

gesondert angekündigt und können Gegenstand separater Vereinbarungen oder

einer Aktualisierung des Leistungsumfangs gemäß § 11 werden. Ein Anspruch auf

die Bereitstellung noch nicht veröffentlichter oder als “Coming Soon”

gekennzeichneter Funktionen besteht nicht allein aufgrund dieser AGB.

§ 2 Vertragsschluss

1. Unsere Angebote sind freibleibend, das heißt, sie stellen noch keine verbindlichen

Vertragsangebote dar, sondern lediglich eine Aufforderung zur Abgabe eines

Angebots. Erst mit der Bestätigungsmail kommt der Vertrag zustande.

2. Der Vertragsschluss kann per E-Mail oder Post erfolgen. Mit der Annahme des

Angebots durch uns wird ein rechtsverbindlicher Vertrag geschlossen.

3. Der Kunde versichert, als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB bzw. als NGO zu

handeln und die Dienste ausschließlich für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Der

Anbieter ist berechtigt, einen entsprechenden Nachweis zu verlangen.

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seite 2 von 9§ 3 Nutzerkonten

1. 2. Für die Nutzung der SaaS-Dienste ist die Erstellung von Nutzerkonten gemäß den

im Angebot festgelegten Konditionen erforderlich. Die Verwaltung der

Nutzeridentitäten kann über die vom Anbieter bereitgestellte IDM-Instanz oder,

falls vereinbart, über eine vom Kunden bereitgestellte BYO-IDM-Instanz erfolgen.

Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten zu den Nutzerkonten geheim zu

halten und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen. Der Kunde informiert

den Anbieter unverzüglich, wenn der Verdacht besteht, dass Zugangsdaten

missbraucht wurden.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

1. 2. 3. 4. 5. Die vom Kunden zu entrichtenden Entgelte für die Nutzung der SaaS-Dienste

ergeben sich aus dem individuellen Angebot und der Vertragsbestätigung. Alle

Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Die Abrechnung erfolgt – je nach Vereinbarung – monatlich oder jährlich im

Voraus.

Zahlungen sind per SEPA-Lastschrift oder Überweisung auf das in der Rechnung

angegebene Konto des Anbieters zu ermöglichen bzw. zu leisten. Rechnungen sind

innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher

Höhe zu fordern. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens

bleibt unberührt. Der Anbieter ist zudem berechtigt, bei Zahlungsverzug den

Zugang des Kunden zu den SaaS-Diensten nach vorheriger Ankündigung zu

sperren, bis die fälligen Beträge vollständig beglichen sind. Die Verpflichtung zur

Zahlung der Entgelte bleibt hiervon unberührt.

Preisanpassungen während der laufenden, initial vereinbarten Vertragslaufzeit

sind ausgeschlossen.

§ 5 Vertragslaufzeit und Kündigung

1. Die initiale Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem individuellen Angebot und der

Vertragsbestätigung.

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seite 3 von 92. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Sofern nicht anders vereinbart, kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer

Frist von einem Monat zum Ende eines jeden Kalendermonats ordentlich

gekündigt werden. Die Kündigung ist erstmalig möglich zum Ende der initial

vereinbarten Vertragslaufzeit.

Die Kündigung bedarf der Textform.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt

unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

der Kunde mit der Zahlung der Entgelte, für zwei aufeinanderfolgende Termine

oder eines nicht unerheblichen Teils der Entgelte in Verzug ist;

der Kunde nachhaltig gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt (z.B. § 7 dieser

AGB) und diesen Verstoß auch nach Abmahnung durch den Anbieter nicht

innerhalb einer angemessenen Frist abstellt;

über das Vermögen des Kunden ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung

mangels Masse abgelehnt wird.

Mit Wirksamwerden der Kündigung endet das Nutzungsrecht des Kunden an den

SaaS-Diensten. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, seine Daten rechtzeitig

vor Vertragsende zu sichern und zu exportieren. Der Anbieter ist berechtigt, die

auf den Servern gespeicherten Daten des Kunden 30 Tage nach Vertragsende

unwiederbringlich zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten

entgegenstehen. Eine gesonderte Aufforderung zur Datensicherung durch den

Anbieter erfolgt nicht. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Datenverluste,

die dadurch entstehen, dass der Kunde seine Daten nicht rechtzeitig vor

Vertragsende gesichert hat.

Der Anbieter stellt dem Kunden bis zum Wirksamwerden der Kündigung

Exportfunktionen zur Verfügung, mit denen die Daten im üblichen Format

heruntergeladen werden können. Die Verantwortung für die rechtzeitige Nutzung

dieser Exportmöglichkeiten liegt beim Kunden.

§ 6 Verfügbarkeit, Wartung und Support

1. Der Anbieter bemüht sich, eine möglichst hohe Verfügbarkeit der SaaS-Dienste

sicherzustellen. Spezifische Service Level Agreements (SLAs) hinsichtlich der

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seite 4 von 9Verfügbarkeit sind nicht Gegenstand dieses Vertrages, es sei denn, sie werden im

individuellen Angebot ausdrücklich schriftlich vereinbart.

2. Der Anbieter ist berechtigt, geplante Wartungsarbeiten durchzuführen. Sofern

diese Wartungsarbeiten voraussichtlich zu einer Unterbrechung der Dienste

führen, wird der Anbieter den Kunden hierüber mindestens zwei Wochen im

Voraus per E-Mail informieren, es sei denn, es handelt sich um dringende,

unvorhergesehene Wartungsarbeiten, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs oder

zur Sicherheit notwendig sind.

3. Der Anbieter leistet Support für die SaaS-Dienste per E-Mail und über ein

Ticketsystem. Die Supportzeiten sind Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 17:00

Uhr (MEZ/MESZ), ausgenommen gesetzliche Feiertage am Sitz des Anbieters.

4. Die Bearbeitung von Supportanfragen erfolgt nach Dringlichkeit. Der Anbieter

strebt eine Reaktion auf nicht-kritische Anfragen innerhalb eines Arbeitstages und

auf kritische Anfragen (z. B. Totalausfall) am selben Arbeitstag während der

Supportzeiten an. Diese Reaktionszeiten stellen unverbindliche Zielvorgaben dar

und begründen keine rechtliche Verpflichtung.

§ 7 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden

1. Der Kunde ist verpflichtet, die SaaS-Dienste ausschließlich im Rahmen der

vertraglichen Vereinbarungen und der geltenden Gesetze zu nutzen.

2. Dem Kunden ist es insbesondere untersagt:

a. die SaaS-Dienste missbräuchlich oder für rechtswidrige Zwecke zu nutzen;

b. Inhalte hochzuladen, zu speichern, zu verbreiten oder zugänglich zu machen,

die gegen Gesetze, Rechte Dritter (z.B. Urheber-, Marken-,

Persönlichkeitsrechte) oder die guten Sitten verstoßen. Dies umfasst

insbesondere, aber nicht ausschließlich, Inhalte, die pornographisch,

gewaltverherrlichend, extremistisch, verfassungsfeindlich, volksverhetzend,

diskriminierend, beleidigend oder verleumderisch sind oder zu einer Straftat

aufrufen;

c. Maßnahmen zu ergreifen, die die Sicherheit und Integrität der Systeme des

Anbieters oder anderer Kunden gefährden könnten (z.B. Einschleusen von

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seite 5 von 9Viren, Trojanern, Spam).

3. Der Kunde ist für sämtliche Inhalte und Daten, die er oder seine Nutzer über die

SaaS-Dienste speichern, verarbeiten oder übermitteln, allein verantwortlich. Der

Anbieter prüft die vom Kunden eingestellten Inhalte nicht auf ihre Rechtmäßigkeit.

4. Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die diese

aufgrund einer rechtswidrigen oder vertragswidrigen Nutzung der SaaS-Dienste

durch den Kunden oder mit seiner Duldung geltend machen. Die Freistellung

umfasst auch die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.

5. Der Kunde ist verpflichtet, seine Daten regelmäßig und eigenverantwortlich zu

sichern.

6. Nutzt der Kunde eine eigene IDM-Instanz (BYO-Modell) gemäß § 1 Abs. 1, ist er

allein für deren Betrieb, Sicherheit, Lizenzierung, Konfiguration (soweit nicht

ausdrücklich als Leistung des Anbieters vereinbart) und Konformität mit geltenden

Gesetzen verantwortlich. Der Anbieter ist in diesem Fall nur für die vereinbarte

Integration der BYO-IDM-Instanz in die SaaS-Dienste zuständig.

§ 8 Nutzungsrechte

1. Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages das einfache, nicht

ausschließliche, nicht unterlizenzierbare und nicht übertragbare Recht zur eigenen

Nutzung im Rahmen des vertraglich vereinbarten Funktionsumfangs durch den

Kunden und seine Mitarbeiter ein. Eine Nutzung durch Dritte ist nur mit

vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig.

2. Eine Überlassung der Software an den Kunden erfolgt nicht. Alle Rechte an der

Software und den SaaS-Diensten, insbesondere Urheberrechte und sonstige

gewerbliche Schutzrechte, verbleiben beim Anbieter bzw. den jeweiligen

Lizenzgebern der eingesetzten Open-Source-Software.

3. Die Dienste werden ausschließlich über die Online-Plattform zur Verfügung

gestellt. Eine Softwareinstallation auf Geräten des Kunden erfolgt nicht.

§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seite 6 von 91. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit den geltenden

Datenschutzgesetzen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch den Anbieter finden sich in

der separaten Datenschutzerklärung des Anbieters.

2. Sofern der Kunde im Rahmen der Nutzung der SaaS-Dienste personenbezogene

Daten im Auftrag verarbeiten lässt (Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO),

sind die Parteien verpflichtet, einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

abzuschließen. Der Anbieter stellt hierfür ein Muster zur Verfügung. Die Nutzung

der SaaS-Dienste zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Kunden

ist nur zulässig, wenn ein solcher AVV abgeschlossen wurde.

3. Der Anbieter wird die Kundendaten auf Servern in Deutschland (derzeit bei

Hetzner Online GmbH) speichern. Der Anbieter hat mit dem Hosting-Provider

einen Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen.

§ 10 Haftung

1. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, bei

schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den

Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht

(Kardinalpflicht) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen,

vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche,

deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst

ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

3. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters – gleich aus welchem Rechtsgrund –

ausgeschlossen.

4. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der

gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

5. Der Anbieter haftet nicht für die vom Kunden oder dessen Nutzern eingestellten

Inhalte und Daten, insbesondere nicht für deren Rechtmäßigkeit, Richtigkeit oder

Vollständigkeit.

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seite 7 von 96. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch Störungen an

Telekommunikationsanlagen, Leitungen oder durch sonstige von ihm nicht zu

vertretende Umstände (höhere Gewalt) entstehen.

7. Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach Maßgabe der vorstehenden

Absätze nur dann, wenn ein solcher Verlust durch angemessene

Datensicherungsmaßnahmen seitens des Kunden nicht vermeidbar gewesen wäre.

8. Die Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen für Störungen, Schäden oder

Sicherheitsvorfälle, die auf Fehlfunktionen, unsachgemäße Konfiguration oder

mangelnde Sicherung einer vom Kunden beigestellten IDM-Instanz (BYO-Modell

gemäß § 1 Abs. 1 und § 7 Abs. 6) zurückzuführen sind, sofern diese nicht durch ein

nachweisliches Verschulden des Anbieters bei der vereinbarten

Integrationsleistung verursacht wurden.

§ 11 Änderungen der AGB und des Leistungsumfangs

1. Der Anbieter behält sich vor, diese AGB zu ändern, sofern die Änderungen für den

Kunden zumutbar sind. Über geplante Änderungen der AGB wird der Anbieter den

Kunden spätestens vier Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform (z.B.

per E-Mail) informieren.

2. Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von vier Wochen

nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform, gelten die geänderten AGB als

angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf diese

Rechtsfolge besonders hinweisen.

3. Im Falle eines fristgerechten Widerspruchs des Kunden hat der Anbieter das

Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geplanten Änderung

außerordentlich zu kündigen.

4. Änderungen des wesentlichen Leistungsumfangs zuungunsten des Kunden

bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden oder erfolgen im Rahmen

einer Änderungskündigung. Unwesentliche Anpassungen und

Weiterentwicklungen der Dienste gemäß § 1 Abs. 5 bleiben hiervon unberührt.

§ 12 Schlussbestimmungen

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seite 8 von 91. 2. 3. 4. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-

Kaufrechts (CISG).

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang

mit diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters (Lemgo), sofern der Kunde

Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-

rechtliches Sondervermögen ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein

oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht

berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung

als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am

nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Vertragslücken.

Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt

auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses. Mündliche Nebenabreden

bestehen nicht.

Stand: 23. Juli 2025

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

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